Wie ich arbeite

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Die Person hinter der Kamera ist wichtig. Fotografiert zu werden ist wie schauspielern und der Fotograf ist der Regisseur.

Es ist sehr persönlich, jemanden zu fotografieren und fotografiert zu werden. Deshalb ist von Vorteil, wenn sich beide aufeinander einlassen und vertrauen.

Die Kommunikation zwischen beiden muss stimmen, dann ist alles möglich.
Fotogen ist nicht immer makellose Schönheit. Jeder Mensch hat einen bestimmten Glanz hinter seinen Augen, das macht uns zu Unikaten. Eine schwierige Aufgabe ist daher oft interessanter für mich. Dafür muss ich sehr viel geistige und physische Kraft investieren.
Mich interessiert was zwischen den Zeilen steht. Während des Fotoshootings gebe ich alles, das geht auf die Kosten meiner Belastbarkeit. So arbeite ich gern, vollkommen offen auf eine kollaborative und damit gefährliche Art. Ohne Auffangnetz, ich will nicht, dass mich jemanden davon abhält, an meine Grenzen zu gehen.
Deshalb ist die Resonanz wichtig für meine Motivation und mein Durchhaltevermögen. Die Kommunikation zwischen mir und meinem Kunden dient als Sprungbrett. Manchmal ist es schwer, genau den Punkt zu treffen, den kurzen Moment, in dem der Kunde zu erkennen gibt, was sich in seiner Gefühlswelt abspielt.
Die Voraussetzung für eine kreative Beziehung ist ein Grundvertrauen, das zwischen mir und Kunde entsteht, mit diesem Werkzeug kann man jeden Menschen so abbilden wie ER wirklich ist und Teile seiner Persönlichkeit hervorbringen, die er noch nie wahr genommen hat. Ich biete ihm damit eine Projektionsfläche seiner Sehnsüchte.
Ich bin sehr erfreut und daran interessiert wenn eine Herzensbeziehung zwischen mir und dem Kunden entsteht - auch wenn man sich nicht jeden Tag sieht. Ich finde, dies macht die Welt schön solange wir sie bewohnen dürfen.